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Gemeinde Kalefeld Ortschaften Kalefeld

Einleitung

Blick auf Kalefeld

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Ortsratsmitglieder

Name Position Straße Telefon
Björn Schneidenbach Königsberger Str. 21 05553 / 99 55 53
Detlef Ude Kleiner Hagen 25 05553 / 43 87
Gerhard Henne Finkenweg 8 05553 / 45 60
Heinz Reinecke Auetalstr. 52 05553 / 7 69
Jens Meyer Ortsbürgermeister Auetalstr. 95 05553 / 23 27
Klaus-Dieter Ude Sievershäuser Ring 5 05553 / 15 44
Michael Laue Großer Hagen 4 05553 / 32 13
Reino Hantke stellv. Ortsbürgermeister Königsberger Str. 11 05553 / 7 21
Rüdiger Strauß stellv. Ortsbürgermeister Twetge 4 05553 / 7 26
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Vereine

Vereinsname Ansprechpartner Anschrift
DRK Kalefeld Frau Luise Thiedmann Schützenweg 9
37589 Kalefeld
Förderverein "Hand in Hand e.V." für den Kindergarten Kalefeld Michaela Duve Dögeroder Str. 27
Dögerode
Heimat-, Geschichts- und Kulturverein Kalefeld Herr Dietmar Hantke Königsberger Str. 13
37589 Kalefeld
Interessengemeinschaft Kalefelder Karneval Herr Timo Schneidenbach Auetalstr. 74
37589 Kalefeld
Kyffhäuserkameradschaft Kalefeld Herr Carsten Meyer Koppelweg 4a
37589 Kalefeld
MGV Kalefeld Herr Rüdiger Strauß Twetge 4
37589 Kalefeld
Schützenbrüderschaft Kalefeld Herr Carsten Meyer Lindenstr. 3
37589 Echte
Sozialverband Kalefeld Herr Hans-Jürgen Thiedmann Schützenweg 9
37589 Kalefeld
Taubenzuchtverein Auetal Herr Horst Meyer sen. Eboldshäsuer Str. 9
37589 Kalefeld
TuS Kalefeld Herr Edgar Martin Amselweg 23
37589 Kalefeld
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Zur Geschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung Kalefelds findet sich in einer Urkunde des Karolinger Kaisers Arnulf (von Kämten) aus dem Jahre 889. Kalefeld wurde vermutlich im 8. Jahrhundert als fränkischer Forsthof gegründet und diente der Verwaltung und Bewirtschaftung des Westerhöfer Waldes. Auch wurde von hier aus der weitere Landesausbau gelenkt

Im Jahre 1302 wird Kalefeld als Gerichtsort des Amt Westerhof genannt. Im 16. Jahrhundert fielen zwei innerhalb der heutigen Gemarkung Kalefelds gelegene Dörfer, Weißenwasser und Hahusen, kriegerischen Auseinandersetzungen zum Opfer. Die Kirche des ehemaligen Dorfes Weißenwasser 
Weißenwasserkirche
blieb erhalten. Das 1145 geweihte Gebäude ist heute Wahrzeichen der Ortschaft Kalefeld.

Schwere Verwüstungen erlitt das Dorf im 30jährigen sowie auch im 7jährigen Krieg. Die Entwicklung des Dorfes wurde hierdurch erheblich beeinträchtigt.

Auch die Besetzung durch französische Truppen im Jahre 1810 belastete den Ort und führte zu einer Verarmung seiner Bevölkerung, die sich auf längere Zeit auswirkte.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich in Kalefeld aus dem weit verbreiteten Handwerk des Leinewebers der erste Industriebetrieb des Ortes, der Weberei Ude, heute Ude Technical Products GmbH.

Hierdurch erfuhr das ehemals landwirtschaftlich geprägte Dorf erste Strukturveränderungen, die sich durch die Einrichtung einer Postagentur (1885) und durch den Bau der Kleinbahn Osterode (1897 - 1901) fortsetzten.

In der Folgezeit entstanden in Kalefeld vielfältige Gewerbe- und Handwerksbetriebe sowie öffentliche Einrichtungen, wie z.B. Kindergarten, Haupt- und Realschule mit Kreisschulsportanlage.

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Heute

Heute ist Kalefeld mit etwa 1.700 Einwohnern der größte Ort der gleichnamigen Gemeinde, die am 01.03.1974 aus 11 Ortschaften gebildet wurde.

Hof Nolte

 

Dem Besucher zeigt sich Kalefeld als aufstrebender, zukunftsorientierter Ort, der jedoch trotz dieser Entwicklung seinen dörflichen Charakter und sein reges Vereinsleben bewahrt hat.

Durch die direkte Anbindung an die Autobahn A7 bieten sich auch künftig gute infrastrukturelle Möglichkeiten, die durch die Erschließung eines Gewerbegebietes und die Bereitstellung von Baugebieten geschaffen worden sind.

 

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Das Wappen

Im halb gespaltenen und geteilten Schild oben rechts eine in ein blaues Feld hineinragende goldene Kirchturmspitze; oben links in Rot eine goldene Blätterkrone, unten in Grün die goldene Weißenwasserkirche.

Wappenbegründung:
Die nordöstlich von Kalefeld gelegene mittelalterliche Weißenwasserkirche, deren Grundmauern auf romanische Zeit zurückgehen, ist als Wahrzeichen in heraldisch stilisierter Form als Hauptfigut in den Schild gestellt worden. Während die grüne Fläche auf die Umgebung des Sakralbaues hinweist, soll das blaue Obereck den Himmel andeuten, in den der Turn hineinragt.
Das mit der goldenen Krone belegte rote Obereck erinnert an das Reichsgut "Halafeld", das im Jahre 889 von Kaiser Arnulf verschenkt wurde.

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