Die vermutlich erste urkundliche Erwähnung von Oldenrode erfolgt mit "Aldigerod" in einer Urkunde aus dem Jahre 1055. In einer Urkunde aus dem Jahre 1302 taucht der Name ein weiteres Mal auf. Ein "Berthold von Oldenrode" war 1329 Kanonikus des Rechtsstifts in Gandersheim. Anno 1452 wird "Ouldenrod" erwähnt, im Jahre 1476 "Oldenroth" genannt. Glockenhaus Oldenrode Das Glockenhaus in Oldenrode wurde um 1700 als Hirtenhaus erbaut. Bis zu diesem Zeitpunkt hat, vermutlich auf den Grundmauern, auf denen jetzt das Glockenhaus steht, die St. Albani-Kapelle gestanden. In einer alten Kirchenrechnung aus den Jahren 1686/87 wurde noch die St. Albine-Kapelle erwähnt. Im Jahre 1729 wird bereits vom Hirtenhaus (Glockenhaus) gesprochen. Im Turm des Glockenhauses hängt noch heute die Glocke der St. Albani-Kapelle. Diese Glocke soll aus der Zeit des Pastors Lasius (1639 - 1675) stammen. Der Turm des Glockenhauses wurde 1900 und 1953 repariert und in seiner ursprünglichen Form leicht verändert.  |
Das Glockenhaus (Hirtenhaus) diente viele Jahrzehnte dem Dorfhirten als Unterkunft, später wurden im Glockenhaus mehrere Familien untergebracht, wobei die Wohnungen sehr klein und einfach ausgestattet waren. Seit Juni 2002 wird das Haus vom Heimatverein Oldenrode "betreut". Das Obergeschoss wird zurzeit vom Heimatverein renoviert und soll dem Verein als Heimatstube dienen. Darüber hinaus wird das Glockenhaus sowie der alte "Kapellenplatz" für Dorfveranstaltungen genutzt. |