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Gemeinde Kalefeld Ortschaften Wiershausen

Einleitung

In der näheren Umgebung des Ortes zeigt sich das Harzvorland von seiner schönsten Seite.

Blick auf Wiershausen

Der Ort selber, die umliegenden Berge, Kahlberg -371 m- und Vogelberg -336 m-, mit den nahe am Ort beginnenden Waldgebieten laden zu Wanderungen ein. Durch die Höhenlage bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke bis zu den höchsten Erhebungen des Harzes.
Auch in das Radwegenetz ist der Ort eingebunden. Ein Geheimtipp ist der Radweg in Richtung Sebexen, der durch ein sehr schönes Tal führt.

.   .   .   .   D o r f l e b e n

Im Rahmen eines vielfältigen Vereinslebens bieten der Bürgerverein ?Unser Dorf?, der Heimat-, Geschichts- und Kulturverein und der TSV im Laufe des Jahres einige interessante Veranstaltungen für die Mitglieder und auch für Gäste an. Mittelpunkt des Dorflebens ist das Dorfgemeinschaftshaus durch Veranstaltungen jeglicher Art. Auch für private Feiern kann das Dorfgemeinschaftshaus angemietet werden.

Auf dem oberhalb der Ortschaft schön gelegenen Grillplatz mit Hütte werden ebenfalls Vereinsveranstaltungen auch für Gäste angeboten. Für Privatveranstaltungen kann der Platz gemietet werden.

.   .   .   .   N a h e    S t ä d t e

Die Stadt Bad Gandersheim mit dem historischen Stadtkern und dem umfangreichen Kulturangebot, hierzu zählen insbesondere die weithin bekannten Bad Gandersheimer Domfestspiele, ist keine 10 km entfernt. Dort ist auch der nächste Bahnhof. Auch die historische Bierstadt Einbeck ist nur 18 km entfernt. Der Regionalbahnhof Kreiensen mit IC Anbindung liegt in 13 km Entfernung. Die Busanbindung, insbesondere an die Kreisstadt Northeim, ist sehr gut.

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Heute

.   .   .   .   K i r c h e

Die Juda und Simon Kapelle zählt nach Abschluß der umfangreichen Rekonstruktionsarbeiten zu den schönsten Kirchen im südlichen Niedersachsen. Die Kirchengemeinde Wiershausen ist die kleinste eigenständige in der Landeskirche Hannover und ist deshalb besonders stolz darauf.
Jedes Jahr am 27. Mai wird in Gedenken an ein Hagelunwetter  im Jahre 1761 ein besonderer Gottesdienst in der Juda und Simon Kapelle abgehalten

Juda und Simon Kapelle
                                    
Innenansicht

Fenster

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Zur Geschichte

In der Zeit von 826 ? 853 wird ein Dorf mit Namen Wuringereshusen im Rittegau erwähnt. Es handelt sich hierbei wahrscheinlich um das heutige Wiershausen. Damit wäre die Ortschaft Wiershausen eine der ältesten Ansiedlungen in der Umgebung. Die älteste überlieferte Namensform in einer Urkunde ist Witeshusen aus dem Jahr 1238. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Ortsname von ursprünglich Wuringereshusen in Wiershausen gewandelt.

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Ortsratsmitglieder

Name Position Straße Telefon
Gerhard Renziehausen Ortsbürgermeister Wiershäuser Str. 12 05553 / 25 30
Michael Nolte Siedlung 4 05553 / 99 41 31
Rene Rose stellvertr. Ortsbürgermeister Am schiefen Berge 3
Wolfgang Wolters Am Hackelberg 10 05553 / 25 03
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Vereine

Vereinsname Ansprechpartner Anschrift
Heimat-, Geschichts- und Kulturverein Wiershausen Frau Anni Schridde Am Hackelberg 9
37589 Wiershausen
TSV Wiershausen Herr Gerhard Renziehausen Wiershäuser Str. 12
37589 Wiershausen
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Das Wappen

Den silbernen Schild teilt eine schräglinks gelegte schwarze germanische Lanze, bestehend aus der Lanzenspitze und dem oberen Teil des Schaftes. Am Übergang vom Schaft zur Lanzenspitze zwei goldene Bänder als Verzierung.
Oben ein hängender grüner Hagebutten-Zweig, bestehend aus zwei Siebenblatt und dazischen drei rote Hagebutten.
Unten ein aufgerichteter grüner Schlehenzweig mit sechs Blättern, zwei Dornen und vier blauen Beeren.

 


Wappenbegründung
Die Armut der Bevölkerung von Wiershausen - füher - dokumentiert ein alter plattdeutscher Spruch: "Härren et de slehen un de hagebuttchen nich gedoan, härren wi mött hungerich ut Weiershusen goan."
Schlehen und Hagebutten, so die Überlieferung, sicherten den Bewohnern des Dorfes einst das Überleben.
Bei der Ausgrabung von Relikten der "Schlacht am Harzhorn" zwischen Römern und Germanen um das Jahr 235 n. Chr. wurde 2009 auch eine germanische Lanzenspitze gefunden. Sie zeigt an, dass Germanen bereits im 3. Jahrhundert diese Region besiedelt hatten.

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