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Gemeinde Kalefeld Ortschaften Willershausen

Einleitung

Auepromenade

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Ortsratsmitglieder

Name Position Straße Telefon
Andrea Walter An der Wende 1 05553 / 25 84
Angelika Uhde Am Kleekamp 5 05553 / 99 91 80
Günter von der Straten Fürst-Wildrich-Str. 10 05553 / 42 06
Oliver Fricke Braukampring 19 05553 / 91 91 24
Oliver Zufall Am Püsterberg 3
Uwe Denecke stellv. Ortsbürgermeister Am Lerchenberg 12 05553 / 91 96 21
Wolfgang Meuschke Ortsbürgermeister An der Wende 16 05553 / 21 64
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Vereine

Vereinsname Ansprechpartner Anschrift
DRK Willershausen Frau Brigitte Gerhard Tonkuhlenweg 6
37589 Willershausen
Heimatverein Willershausen Herr Heiko Jäckel An der Wende 2
37589 Willershausen
MGV Willershausen Herr Oswald Diesner Braukampring 64
37589 Willershausen
Ortsheimatpfleger Willershausen Herr Heiko Jäckel An der Wende 2
37589 Willershausen
Schützenverein Willershausen Herr Karl-Julius Schlange Fürst-Wildrich-Str. 1
37589 Willershausen
Sozialverband Willershausen Herr Heinrich Welge Braukampring 62
37589 Willershausen
TSV Willershausen Herr Reinhardt Walter An der Wende 1
37589 Willershausen
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Zur Geschichte

Ertragreiches Ackerland, gute Wasserversorgung durch Quellen und der Zusammenfluss innerhalbes des Ortes von Aue und Düderoder Bach sowie eine relativ günstige Anbindung an alte Verkehrswege (Fastweg, Frankfurter Heerstraße) bildeten gute Siedlungsbedingungen für die Entwicklung des Dorfes.
Die früheste nachweisbare Nennung des Ortsnamens stammt aus dem Jahre 1294, wo das Dorf als "Wilderekeshusen" auftaucht. Die ev.-luth. Alexanderkirche in Willershausen hat eine große Bedeutung bis in die heutige Zeit. Der Kirchenkreis umfasste bis 1936 die Pfarrgemeinden Düderode, Eboldshausen, Echte, Harriehausen, Kalefeld, Sebexen, Willershausen sowie den Filialort Wiershausen. Die jetzige Kirche wurde 1750 erbaut.
Vom 14. - 17. Jahrhundert tauchen die Namen "von Oldershausen", die "Herren von Bovenden", die "Herren von Gittelde" sowie die Familie "von Diepenbroick" als Lehnsherren auf. Letztere wohnten in der sogenannten Wasserburg.
Im 18. Jahrhundert gehörte Willershausen zum königlichen Amt Westerhof. Die Einwohner des Dorfes lebten bis in das frühe 20. Jahrhundert hauptsächlich von der Landwirtschaft, aber auch ein reges dörfliches Handwerk war ansässig. Seit mindestens dem 16. Jahrhundert bestand in Willershausen eine Ziegelei, welche aber 1977 den Betrieb einstellte. Seit ca. 1920 wurde die enorme wissenschaftliche Bedeutung Willershausen für die Geologie erkannt. Die Tonkuhle als Fossillagerstätte ließ Willershausen in Fachkreisen zu internationaler Bedeutung kommen. Fauna und Flora vor ca. 3 Mio. Jahren wurden hier hauptsächlich von Dr. Adolf Straus, Berlin, entdeckt. Das Willershäuser Ortswappen (1985 erstellt) weist neben der alten Verbindung zum Kloster Fulda durch das Fuldaer Stiftskreuz auf die Bedeutung der Fossillagerstätte mit dem Farnblatt hin.

 

Backhaus Hillebrecht Willershausen
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Heute

Blick auf Willershausen

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Das Wappen

In von Gold und Schwarz gespaltenem Schild zwei nach außen gekrümmte versteinerte Comptonia-Blätter in verwechselten Farben; der Schild ist in der Mitte belegt mit einem silbernen Mittelschild, darin ein durchgehendes Hochkreuz.

Wappenbegründung:
Das farnartige Blatt der Comptonia-Pflanze ist nur ein einziges Mal in der Tongrube von Willershausen gefunden worden und in seiner Art einzigartig in Europa. Das Fuldaer Stiftskreuz soll daran erinnern, dass Willershausen vom Stift Fulda aus gegründet wurde und dem Kloster Fulda noch im späten Mittelalter zu Lehen ging.

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