Die Feuerwehr informiert


Immer mehr Gartenbesitzer nutzen Abflammgeräte, um Unkraut auf Terrassen oder Wegen zu vernichten. Außer Acht gelassen wird hierbei jedoch, dass von diesen Geräten eine hohe Brandgefahr ausgeht. Die Geräte arbeiten mit Temperaturen um 1.000 Grad Celsius. Viele Nutzer unterschätzen die Strahlungswärme und den Funkenflug.

Besonders schnell gehen dabei Hecken in Flammen auf. Hecken die außen grün sind, können innen sehr trocken sein. Insbesondere bei Nadelgehölzen wirken die ätherischen Öle der Nadeln noch als Brandbeschleuniger. Aber auch Rasenflächen, Zäume und Hausfassaden können Feuer fangen, selbst wenn sie sich in einigen Metern Entfernung befinden. Dies gilt besonders, wenn es windig ist.

Wenn Sie diese Geräte einsetzen sollten Sie einige Sicherheitsvorschriften beachten:

·         Fegen Sie trockene Blätter und Äste von der Fläche, die Sie bearbeiten möchten.

·         Halten Sie einen Eimer Wasser und einen einsatzbereiten Gartenschlauch für den Notfall bereit.

·         Arbeiten Sie nicht bei Wind und bei sehr trockenem Wetter.

Ganz abgesehen davon, dass die Unkrautvernichtung durch Abbrennen eine Gefahr darstellt, ist sie ökologisch kritisch zu sehen. Das Feuer zerstört alle Lebewesen in der obersten Bodenschicht, egal ob Insekten, Bakterien oder Pilze.

Außerdem:

Fahrlässig verursachtes Feuer kann teuer werden, denn der "Brandstifter" muss den Feuerwehreinsatz zahlen.