Informationen zum Winterdienst 2021 / 2022


Die Gemeinde Kalefeld weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sie rechtlich nur verpflichtet ist, die                gefährlichen Stellen wie 

Stufe 1 - verkehrswichtige Straßen (Schulwege, Gemeindeverbindungsstraßen)

Stufe 2 - Hanglagen, innerörtliche Hauptverkehrsstraßen

Stufe 3 - bewohnte Nebenstraße

zu räumen und zu streuen.

Erst wenn der Winterdienst in den genannten Bereichen abgearbeitet ist, kein erneuter Schneefall oder Glätte eintritt und die erforderlichen Kapazitäten vorhanden sind, kann in Straßen mit untergeordneter Priorität der Winterdienst durchgeführt werden. Eine zeitnahe Räumung und Streuung dieser Bereiche ist bei einsetzendem Schneefall und Glätte daher nicht immer möglich.

Wieso schiebt der Schneepflug gerade geräumte Einfahrten und Gehwege wieder zu?

Trotz der Bemühungen der Fahrer im Winterdienst ist es leider nicht immer möglich, diese unerfreulichen Schneewälle vor der Grundstückseinfahrt der Bürger zu vermeiden. Leider kann das Räumschild an den Fahrzeugen an einer Einfahrt nur in den seltensten Fällen verstellt werden, da das Schneeschild generell zum Fahrbahnrand gedreht sein muss. Die Schneeablagerung in der Fahrbahnmitte ist verkehrsgefährdend und unzulässig. Auch das Anheben des Pfluges vor einer Grundstückeinfahrt ist nicht möglich.

Was heißt das für die Anwohner?

Die wieder zugeschobene Räumfläche ist leider erneut vom Schnee zu befreien. Diese Mehrarbeit ist dem Bürger laut herrschender Rechtsprechung zuzumuten.

Die Gemeinde Kalefeld appelliert daher an die Bürger, bei Schnee und Glatteis die Straßenkreuzungen und Einmündungen freizuhalten, damit der Winterdienst seine Räum- und Streupflicht auf öffentlichen Straßen ordnungsgemäß durchführen kann. Dabei ist die Gemeinde auf die Mithilfe und Rücksichtnahme der Bürger angewiesen. Bitte achten Sie beim Parken Ihrer Autos in engen Straßen darauf, dass die Räum- und Streufahrzeuge ungehindert vorbeifahren können.

Darf der Anwohner den Schnee vom Gehweg auf die Straße schieben?

Wenn auf den Gehwegen nicht genug Platz vorhanden ist um den Schnee aufzuhäufen, muss der Schnee auf dem eigenen Grundstück untergebracht werden. Jedenfalls gehört er nicht auf die Straße. Das nächste Räumfahrzeug wird den Schnee sonst unweigerlich wieder auf den Gehweg schieben.