Westerhof

Zur Geschichte

Der Ursprung und der Bau der Burg und des Dorfes Westerhof ist urkundlich nicht belegt. Jedoch soll die Burg Westerhof nach einer alten Überlieferung schon vor "Caroli Magnis" (Karl der Große) Zeiten gestanden haben. Der Chronist Johann Georg Leuckfeld behauptet in seiner "Geschichte von Blankenburg", dass Herzog Bruno im Jahr 841 den Herren von Westerhof das Besetzungsrecht der Pfarrstelle zu Holthusen (Langenholtensen) übertragen habe, welches nach dem Aussterben des Geschlechts derer von Westerhof auf das Kloster Wiebrechtshausen übergegangen sei. Tatsächlich sind in einer Urkunde des Klosters Wiebrechtshausen aus dem Jahr 1351 die Herren von Westerhof als Patrone der Klosterkirche zu Wiebrechtshausen und Lehnsherren der Kirche zu Langeholtensen benannt.
Der Name "Westerhof" ist erstmalig am 26. März 1190 urkundlich belegt, als Conradus de Westerhoue 4 Hufen Land (ca. 120 ha) und 10 bebaute Hofstellen in Elze an das Kloster Lamspringe verkauft. Er war also zu diesem Zeitpunkt ein überaus reicher Mann. Im 13. Jahrhundert werden Mitglieder des Hauses Westerhof häufig in Urkunden als Käufer, Verkäufer und Zeugen genannt. Aus dieser Zeit (1255) stammt auch das Siegel des Henricus de Westerhoue (Staatsarchiv Hannover), das in unveränderter Form noch heute als Ortswappen der Ortschaft Westerhof geführt wird. 

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1294 wird erstmals in Urkunden, dafür aber gleich mehrfach, von "Castrum Westerhoue", also von der Burg Westerhof, gesprochen. 1302 verkauften die bisherigen Besitzer, die Herren von Oldershausen, die Burg Westerhof für 1020 Mark mit der Freigrafschaft und umfangreichen Hoheitsrechten an den Hildesheimer Bischof Siegfried II. Durch den Verkauf wird im Bereich Westerhof eine neue politische Situation hergestellt. Das Bistrum Hildesheim errichtet eine neue Verwaltungseinheit, aus der später das "Amt Westerhof" hervorgeht. In den nächsten Jahrhunderten ist die Burg Westerhof ständiger Gegenstand von Pfandverschreibungen, bis aufgrund finanzieller Schwierigkeiten des Bistums im Jahr 1519 die Herren von Oldershausen alleiniger Pfandinhaber sind. Als Ergebnis der "Hildesheimer Stiftsfehde" wird die Burg mit allen Rechten 1523 den Welfen überschrieben und gehört fortan zum Herzogtum Braunschweig-Lüneburg und wird durch einen Amtmann verwaltet.

Altes Amt Westerhof
Da das Amt Westerhof im Gegensatz zu den neuen Ämtern, die durch das Herzogtum Braunschweig-Lüneburg eingerichtet wurden, bereits von den Hildesheimer Bischöfen im Jahr 1302 errichtet wurde, ist Westerhof ein sogenanntes "Altes Amt". Neben den Ortschaften, die heute zur Gemeinde Kalefeld und damit zum "Alten Amt" zählen, gehörten nach einer Karte aus dem Jahr 1643 auch noch die Ortschaften Ahlshausen, Sievershausen, Harriehausen, Willensen und Marke.
Das Amt Westerhof hatte bis zum Jahr 1859 Bestand, als durch die 2. königlich hannoversche Verwaltungs- und Gebietsreform das Amt Westerhof aufgelöst und mit dem Amt Osterode vereinigt wurde. Bis zum Jahr 1977 gehörte Westerhof nun zum Amt und später Landkreis Osterode, bis es dann durch eine weitere Kreisreform dem Landkreis Northeim angegliedert wurde.

Das Wappen

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Das Wappen von Westerhof entspricht dem Bild eines Siegels, das einer Urkunde des Heinrich von Westerhof aus dem Jahre 1255 anhängt.
Die Tingierung wurde nach den Farben des Herzogtums Grubenhagen gewählt, dem Westerhof bis zur Auflösung des Fürstentums im Jahre 1596 angehörte.


Einwohnerzahl Westerhof

Ev.-luth. Ulrich-Kapelle

Öffentlich zugängliche Sitzungseinladungen, -vorlagen und -protokolle zu Sitzungen des Rates, der Ausschüsse sowie der Ortsräte finden Sie im Bürgerinformationsportal der Gemeinde Kalefeld


Ortsratsmitglieder


Ortsbürgermeister

Rudolf Kunz
Hagenteichgasse 19
37589 Kalefeld
Monika Brümmer
Westerhöfer Straße 28
37589 Kalefeld
Frank Hartje
Hagenteichgasse 17
37589 Kalefeld
Dirk Lohrberg
Teichweg 1
37589 Kalefeld
Ulrich Röthel
Luhneweg 13
37589 Kalefeld
Janet Ude
Klappenweg 3
37589 Kalefeld
Sabine Zech
Westerhöfer Straße 32
37589 Kalefeld
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