Echte

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1200 Jahre Echte

Die Ortschaft Echte feiert dieses Jahr ihr 1200-jähriges Jubiläum und lädt alle ein daran teilzunehmen:

  • 14. Juni, 11 bis 17 Uhr, Echter Sportplatz: Familientag

Die Echter Vereine und Verbände sorgen für Spaß und Unterhaltung. Kommt vorbei auf eine Bratwurst und nascht euch durch das große Kuchenbuffet! Anschließend könnt ihr Echtes Geschichte in einer Ausstellung ansehen, Dosen werfen, Blasrohr schießen oder euch zum Tiger schminken lassen. Es gibt eine Hüpfburg, Hobby Horsing, ein Falkner mit Greifvögeln und das Jägermobil sind vor Ort. Esst Eis, spielt Boule oder Volleyball und habt einen tollen Nachmittag mit Freunden und Bekannten.

  • 20. September, 11 Uhr: Festgottesdienst in der Echter St. Nikolai Kirche25. bis 27. September: Jubiläumsfest auf dem Echter Festplatz im großen Festzelt und mit Fahrgeschäften

  • 25. bis 27. September: Jubiläumsfest auf dem Echter Festplatz im großen Festzelt und mit Fahrgeschäften

  • Freitag, 25. September,19 Uhr: Kommers im Festzelt, anschließend Musik von Quasimodo Knöterich und DJ EfKay (10€ Eintritt)
  • Samstag, 26. September: 14 Uhr Festumzug durchs Dorf, anschließend Kuchenbuffet im Festzelt. Ab 20 Uhr Oktoberfest mit Bayern III (12€ Eintritt)
  • Sonntag, 27. September, 12 Uhr:  Mittagessen mit Auetaler Musikanten im Festzelt (15€ Eintritt). Anschließend Familiennachmittag

Tickets für das Festwochenende können beim Familientag und ab dem 20. Juni bei den Echter Vereinen, Friseursalon Scholz und REWE Markt Echte erworben werden. Ein Kombiticket für alle drei Festtage kostet 35€. Für Kinder bis 10 Jahre ist das Ticket am Sonntag kostenlos.

Zur Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft Echte geschah in den Fuldaer Tradition 826, der Ort wurde Eti genannt. Echte lag schon im Mittelalter an wichtigen Handels- und Verbindungsstraßen, einmal die West-Ost-Verbindung von Einbeck nach Osterode und der Nord-Süd-Verbindung von Northeim nach Seesen. Es ist wahrscheinlich, jedoch nicht bewiesen, dass Heinrich II. und Konrad der II. den Weg von Goslar über Seesen benutzt haben. Im 16. und 17. Jahrhundert war der Weg über Echte ein bedeutender Handelsweg und Frachttransportweg von der Frankfurter zur Braunschweiger Messe und zurück.

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Das handwerkliche Leben war in Echte schon früh stark entwickelt. 1657 zählte der Ort 362 Einwohner, davon waren 16 Handwerker. 1779 gab es in Echte bereits 479 Einwohner, davon waren 35 Handwerker, 1 Chirurgus, 1 Rossarzt, 2 Müller, 4 Schneider, 6 Schuster, 8 Leineweber, 1 Drechsler, 1 Tischler, 1 Fenstermachter, 1 Rademacher, 5 Zimmerleute, 2 Schmiede und 2 Maurer.

1845/46 fand eine große Auswanderungswelle, die zum Teil von der Gemeinde unterstützt wurde, nach Amerika statt. Nach der Errichtung der Betriebsstätte "Grube" im Jahre 1936 überschritt die Einwohnerzahl die 1.000 Einwohnermarke.

Das Wappen

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In gespaltenem Schild über blau-silbernem Wellenbalken in verwechselten Farben vorne in Silber eine grüne Ähre, hinten in Blau ein aufgerichteter rot-bewehrter und rot-bezungter goldener Löwe.

Der goldene Löwe ist dem Wappen der Herzöge von Grubenhagen entnommen und soll daran erinnern, dass Echte zum Fürstentum Grubenhagen gehörte. Die grüne Ähre steht für die Landwirtschaft als traditionellem und wichtigem Erwerbszweig für das Dorf. Das Wellenband ist ein Hinweis auf die landschaftliche Lage von Echte an der Aue.

Einwohnerzahl Echte

Ev.-luth. Kirche St. Nikolai

Öffentlich zugängliche Sitzungseinladungen, -vorlagen und -protokolle zu Sitzungen des Rates, der Ausschüsse sowie der Ortsräte finden Sie im Bürgerinformationsportal der Gemeinde Kalefeld