Schloß Oldershausen

Der Stammsitz der Familie in Oldershausen war um 1500 die Hoppelburg in erhöhter Lage in der Nähe des heutigen Motels Zur Altenburg. Sehr starke, heute vermauerte Kellergewölbe alter Zeit lassen keinen Zweifel daran, dass hier der Ursprung der Familie war. 1538 errichtete Adam von Oldershausen einen Adelssitz in der Nähe der heutigen Gutskapelle. Dieser Sitz wurde mit dem Bau des herrschaftlichen Schlosses nach den Plänen des Baumeisters Conrad Wilhelm Hase 1859 aufgegeben. Burchard von Oldershausen und sein Sohn Cuno von Oldershausen erweiterten das Schloß um 1877 durch einen Seitenflügel, Portal, Terrasse und weiträumigen Vorhof. 1945 wurde das Schloß von den Alliierten beschlagnahmt, dann für Flüchtlinge genutzt und 1947 als Heilstätte an den Landkreis Osterode vermietet. 1974 wurde das Schloß im Einvernehmen in der Familie verkauft. Es diente bis 1985 als Rehazentrum für geistig und körperlich behinderte Kinder. Seit 1985 steht das Gebäude leer und verfällt. Heute kann man die einstige Pracht des gesamten Gebäudekomplexes nur noch erahnen, das Betreten des Grundstückes und des Schloßes ist wegen Einsturzgefahr untersagt.


Die aus dem Schloß 1945 vertriebene Familie Jobst Frhr. v. Oldershausen richtete 1949 nach vorübergehender Übersiedlung in das Gutshaus Düderode ihren Wohnsitz ein im ehemaligen im Jahre 1781 von dem königlichen und churfürstlichen Oberjägermeister Burchard Anton Friedrich von Oldershausen erbauten Amtshaus in Oldershausen



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